Selbstverständnis

Selbstverständnis

Der Veranstaltungskeller Stilbrvch wird vom Kulturkollektiv betrieben, einem bunten Haufen engagierter Studierender, welche dort selbstverwaltet Kulturveranstaltungen unterschiedlichster Couleur organisieren.

Das Stilbrvch soll dabei jedoch mehr als ein Veranstaltungskeller sein: Sowohl was unsere Veranstaltungen als auch unsere Arbeitsweise anbelangt wollen wir vieles anders machen als andere Locations. Wir wollen Freiräume und Selbstverwirklichung für Alle statt Kulturkonsum und Exklusivität.

Kreative Freiräume

Das Kulturkollektiv arbeit basisdemokratisch und selbstverwaltet – wir haben also keine Chefs und versuchen, zu kooperieren und uns gegenseitig so viele Freiräume wie möglich zu geben. Konkret bedeutet das, dass wir viele Entscheidungen im Konsensprinzip fällen, zugleich aber nicht jedes Stück Deko einen Plenumsbeschluss braucht. Diese Arbeitsweise stellt uns gleichzeitig stetig vor Herausforderungen: Der Mangel an Routine resultiert für Alle immer wieder im Chaos – dass jedoch viele kreative Freiräume erst öffnet.

Offenheit und Raum für Fehler

Bei unserer Arbeit ist es uns wichtig, dass wir uns nicht als geschlossenen Zusammenhang begreifen: Nach unserer Auffassung lebt „Kulturarbeit“ davon, dass sich viele (unterschiedliche) Menschen gleichberechtigt einbringen. Dazu gehört, dass wir einander und allen Neuankömmlingen Raum für Fehler zugestehen – sofern diese reflektiert werden, sind Fehler immerhin Bestandteil von Lernprozessen, die wir bei allen Mitarbeitenden anregen wollen. Im Stilbrvch arbeiten dabei (fast) alle Beteiligten ehrenamtlich, wer mitmachen will, ist herzlich eingeladen.

Für Alle

Dennoch ist es uns wichtig, dass unsere Veranstaltungen von allen Menschen gleichermaßen genossen werden können – wir sprechen uns grundsätzlich gegen jede Form von Diskriminierung aus, sei es aufgrund der Sexuellen Orientierung, der (vermeintlichen) Herkunft oder anderer Attribute. Wir wirken dem auf unseren Veranstaltungen aktiv entgegen, indem wir diskriminierendes Verhalten sanktionieren und Betroffenen helfen.

Kein Kulturkommerz

Ein (kritischer) Absatz zu Kulturkommerz und Kulturindustrie folgt noch.