Offener Brief des KulturKollektivs – III

Offener Brief des KulturKollektivs – III

Liebe Menschen,

wir wenden uns nun zum dritten Mal an euch, um euch nach den für uns sehr anstrengenden, letzten Monaten auf den neuesten Stand zu bringen. Seit Januar ist für uns klar, dass wir nicht wie bisher mit einem solidarischen AStA zusammenarbeiten. Wir führen dementsprechend Gespräche mit dem neuen AStA, bestehend aus ADF/RCDS/UM, um eine Fortführung unserer Arbeit und eine mittelfristige Loslösung des Stilbrvchs vom AStA zu erreichen. Diese Gespräche verlaufen jedoch zunehmend schleppend. Wir können euch deshalb weiterhin nichts Verbindliches zur Zukunft des Stilbrvchs sagen.

Für uns gestalten sich diese Gespräche sehr schwierig: Zum einen sind die Diskussionen mit dem neuen AStA sehr schwammig. Konkrete Standpunkte werden zu selten benannt und wir wissen immer noch nicht genau, wie die Arbeit in den nächsten Monaten aussieht. Einige Anzeichen gibt es jedoch: Unsere bisherige Praxis der Vergabe von Terminen durch das Plenum wurde beispielsweise übergangen. Weitere Ereignisse zeugen von Misstrauen uns gegenüber. Zugleich scheint der AStA studentische Kulturarbeit nicht besonders Wert zu schätzen: Bisher wurde kein Kulturreferent gewählt. Verabredete Treffen zwischen AStA und KulturKollektiv wurden einseitig abgesagt.

Dabei drängt die Zeit – es häufen sich im Montags-Plenum bereits Anfragen von VeranstalterInnen. Ausstehende Renovierungsarbeiten müssen zeitnah erledigt werden. Vor allem haben wir als KulturKollektiv aber große Lust uns wieder unserem eigentlichen Projekt zu widmen: Studentische Kulturarbeit von Studierenden für Studierende.

So zeigt die Situation, dass grundsätzlich eine Loslösung des Stilbrvchs vom schwerfälligen AStA nötiger denn je ist. Für eine kontinuierliche Arbeit ist dies unerlässlich. Deshalb gilt es zur Zeit, einerseits eine kurzfristige Fortführung unserer Arbeit zu ermöglichen. Wichtiger ist es jedoch, mittelfristig den seit Jahren anvisierten Ausgründungsprozess zum Abschluss zu bringen. Wir würden dazu bereits jetzt Gespräche führen, die AStA-tragenden Gruppen verweisen jedoch auf die (ferne) Zukunft.

Wie es im Stilbrvch weitergeht, ist also unverändert sehr unsicher. Wir, als KulturKollektiv, wollen jedoch alles tun, um unsere erfolgreiche Arbeit fortzuführen und das Stilbrvch in seiner bisherigen Form zu erhalten. Weitere Infos folgen, im Moment geht jedoch viel Energie bei kräftezehrenden Verhandlungen verloren.

Here to stay, here to dance, here to play!

Euer KulturKollektiv

Veröffentlicht in Allgemein

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