Wahlinfos

Wahlinfo des Kulturkollektiv

Zur Zeit findet die Wahl zum Studierendenparlament statt. Auch wir als „Kulturkollektiv“ bringen uns in den aktuellen Wahlkampf ein – als nicht wählbare Dritte, deren Herzensangelegenheit maßgeblich vom Ausgang der jetzt stattfindenden Uni-Wahl abhängt. Als Kulturkollektiv verwalten wir seit 3 Jahren erfolgreich den studentischen Veranstaltungskeller Stilbrvch. Dies funktioniert jedoch nur aufgrund funktionierender Zusammenarbeit mit dem AStA, die auf gegenseitigem Vertrauen und Selbstverwaltung fußt. Mit den anstehenden Wahlen zeigt sich für uns, dass wir nicht von allen Fraktionen des Studierendenparlaments die dazu nötige Unterstützung erwarten können. Die Forderungen einiger Hochschulgruppen stellen den Charakter des Stilbrvch radikal in Frage – ob mit deren Einfluss das Stilbrvch weiterexistieren kann, scheint uns gegenwärtig sehr unsicher.

Um es klarzustellen: Eure Wahl sollte nicht allein vom Fortbestand eines Veranstaltungskellers abhängen – abseits des Stilbrvch gibt es viele Gründe verschiedene Hochschulgruppen zu wählen. Für alles abseits des Stilbrvch und eines möglichen selbstverwalteten Kulturreferats müsst ihr euch jedoch anderswo schlau machen – unserere „Wahlinfo“ bezieht sich nur auf die Positionen verschiedener Gruppen zum Stilbrvch:

Arbeitsgemeinschaft demokratischer Fachschaftsmitglieder (ADF)
Die ADF kritisiert das Stilbrvch für die Fokussierung auf „Nischenveranstaltungen“. Dementsprechend wollen sie durch andere Veranstaltungsformate das Stilbrvch „für alle öffnen“. In der Vergangenheit haben sie gezeigt, dass sie den Gedanken eines selbstverwalteten Kulturreferats ablehnen. Dabei bevorzugt die ADF die Leitung des Stilbrvch durch gewählte ParlamantarierInnen.

Basisgruppenliste

Die Basisgruppenliste setzt sich für eine Loslösung des Stilbrvch vom AStA ähnlich dem Hochschulsport ein – also als selbstverwaltetes Kulturreferat unter parlamentarischer Aufsicht. Grundsätzlich fordert sie, dass sich „Kultur frei entfalten kann“ und sieht im Kulturkollektiv „gute Voraussetzungen dafür“.

Grüne Hochschulgruppe (GHG)

Die GHG bezeichnet das Kulturkollektiv einerseits als eine „Horde verrückter“ – begrüßt jedoch gleichzeitig das man dort eine „vielseitige Zeit erleben darf“. In der Vergangenheit haben sie uns bei den Bemühungen um eine Institutionalisierung als selbstverwaltetes Referat unterstützt und wollen das auch weiterhin tun.

Juso Hochschulgruppe (JUSOS)
Die Jusos möchten das Stilbrvch als „etablierte Struktur unabhängig von einer AStA-Koalition erhalten“ und fordern einen Abschluss der „lange geplanten“ Ausgründung. In der Vergangenheit hat uns die Juso HSG und ihre Vertreter im AStA bei vielen Gelegenheiten unterstützt und sich aktiv im Ausgründungsprozess eingebracht.

Ring Christlich Demokratischer Studenten (RCDS)

Der RCDS findet das Stilbrvch „verwahrlost“ und hält es einen „ideologischen Freiraum“ der nebenbei ein finanzielles Grab ist – dementsprechend fordert der RCDS einen Neuanfang des Stilbrvch. Der RCDS lehnt ein selbstverwaltetes Referat „kategorisch ab“ und hat sich in der Vergangenheit in keiner Weise kulturpolitisch interessiert gezeigt.

SchwarzRotKollabs (SRK)

SchwarzRotkollabs möchte das Stilbrvch möglichst aus dem hochschulpolitischen „Kleinklein“ lösen und fordert von daher ebenfalls eine möglichst weit reichende Autonomie des Stilbrvch. Grundsätzlich steht SRK für vielfältige Kulturarbeit und hat sich früher viel im Stilbrvch eingebracht.

Unabhängige Mediziner (UM)

Die unabhängigen Mediziner finden sie dass fast jedem Studierenden das Stilbrvch mit seinem Angebot bekannt sein dürfte.Grundsätzlich möchten sie „das Stilbrvch in seiner jetzigen Form erhalten“ und wollen sich für ein „quasi autonomes Handeln des Kulturkollektivs einsetzen“ um so „die Zukunft des Stilbrvchs zu sichern.“

Alphabetisch sortiert – Wir haben möglicherweise Gruppen nicht berücksichtigt, deren Position zum Stilbrvch wir nicht kennen –die vollständigen Positionen findet Ihr in den Wahlprogrammen!

Veröffentlicht in Allgemein

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