Awareness

Hallo ihr alle!

Wir freuen uns auf einen schönen Abend zusammen; es geht immerhin um nichts weniger als elektronische Tanzkultur …

Zu unserem Anspruch an eine gelungene Party gehört, dass ALLE dort den ganzen Abend unbeschwert feiern können. Das heißt: Wer andere, egal ob auf oder abseits des Dancefloors, verbal oder nonverbal beeinträchtigt, ist bei uns nicht willkommen! Wir möchten betonen, dass die Schwelle, bei der es zu Einschränkungen anderer kommt, von uns deutlich niedriger angesehen wird, als dies sonst in der Clublandschaft üblich sein mag.

Auch wenn ihr das vielleicht von anderen Parties kennt: Verhalten, das nicht von allen Beteiligten gewollt ist, werden wir nicht hinnehmen. Fehlende Rücksichtnahme beim Tanzen, aggressives Anmachen und Antanzen sind ebenso unangebracht wie vermeintliche Kavaliersdelikte (dämliche und oft diskriminierende Sprüche). Alles, was darüber hinausgeht, darf erst recht nicht toleriert werden!

Seid respektvoll im Umgang miteinander und achtet die Grenzen anderer. Bei Veranstaltungen, die vom Kulturkollektiv organisiert oder unterstützt werden, gibt es Menschen, die darauf achten, dass alle Anwesenden ungestört feiern können: die Backup Group. Die Security an der Tür und alle weiteren veranstaltenden Menschen sind sich auch der oben genannten Problematik bewusst.

Trotzdem können wir nicht jederzeit alles sehen und hören. Deswegen unser Appell an Euch: Bitte sprecht uns an! Wenn ihr die Backup Group gerade nicht finden könnt auch die Security, Theke, Kasse, Garderobe oder bekannte Gesichter. Für uns ist es sehr wichtig, auf entsprechende Situationen schnell und treffend reagieren zu können. Je früher wir aufmerksam gemacht werden, desto schneller können wir darauf reagieren.

Schöne Parties leben von eurer Solidarität!

Euer Kulturkollektiv

Veröffentlicht in Allgemein
5 Kommentare zu “Awareness
  1. das Stilbrvch war für mich immer ein Ort an dem man Menschen aller Couleur trifft und sich auch mal unkonventionell unterhalten konnte, ohne Denk- und Redeverbote und ich denke, dass das Kulturkollektiv an diesen Idealen und Dingen auf jeden Fall kratzt mit der „no x no y no z“ Mentalität. Erstens dünnt ihr dadurch die Meinungsvielfalt aus und zweitens grenzt ihr ganz aktiv andersartige aus und schafft eine Ingroup. Ein Club der sich dadurch definiert alle Willkommen zu heissen und Gleichheit propagiert, aber im gleichen Atemzug die Männertoiletten als „unisexklo“ markiert während die Frauentoilette immernoch die Frauentoilette ist. Das ist Sexismus und ihr habt euch auf die Fahnen geschrieben ihr wollt soetwas nicht. Würdet ihr nicht für Gleichheit eintreten wäre es ja eine Sache aber das ist Sexismus nach Definition und damit Heuchelei. Auch dass ich am Anfang der Party ersteinmal gefragt werde ob ich die Känguru Chroniken kenne und im gleichen Atemzug gesagt wird: wenn du nen Nazi siehst, direkt draufhauen. Das ist exakt das Gegenteil von dem was ihr für euch selbst fordert, eine sichere Kuschelzone. Nazis krempelt man ausserdem nicht mit aufs Maul hauen um, sondern nur durch Dialog, wenn man nur nach ihnen schlägt und gegen sie anschreit wird man selbst nur als Feind gesehen, und ein Feind hat immer Unrecht. Die die dir nahe stehen, auf die hörst du und nicht einen aussenstehenden der dir entgegenschreit, dass du Sexist Rassist oder ein scheiß Linker bist. Selbst das „dümmste“ Argument muss entweder widerlegt oder entkräftet werden. Es ist egal wer etwas sagt, die Idee ist die Sache die es zu widerlegen gilt. Genauso ist das aussehen eines Menschen egal, es ist einzig und allein wichtig welche (politischen/ideologischen) Positionen der Mensch vertritt. Die Repressiven Maßnahmen die ihr ergreift sind gut gemeint, aber gehen in die falsche Richtung und mal ganz ehrlich, die meissten eurer Regeln könnte man ersetzten durch „du hast Menschenverstand, benutze ihn bitte“.

    es ist schade dass ihr durch diese Reglementierung und Infantilisierung diesen schönen Club zu einer Kindertagesstätte anstatt einem Marktplatz der Kultur zu machen. Mir scheint es fast als hätte das Kulturkollektiv die gleiche Meinungsdiversität wie das Borg-Kollektiv. Bitte lasst das Stilbrvch nicht zu einer Monokultur verkommen, es ist so ein schöner Ort und viel mehr als das.

    So long

    https://www.youtube.com/watch?v=5TnYvt89K3U

    PS: ich erwarte eigentlich, da die Kommentare moderiert sind, dass dieser Kommentar nicht freigeschaltet wird, da ich das KK so einschätze, das ich durchs Gedankenyoga bestimmt in eine der Kategorien falle, und daher inhaltliche Kritik als invalid erklärt wird
    „RassistInnen, NationalistInnen, homophobe Arschlöcher und andere menschenverachtende Menschen bleiben zu Hause“

    • irgendein Mensch sagt:

      In vielen deiner Punkte hast du meiner Meinung nach absolut recht.

      Folgendes möchte ich zu dieser Diskussion beitragen:
      Bevor dein Kommentar hier freigeschaltet wurde, wurde er über den Verteiler des Kulturkollektivs geschickt. Aus dieser E-Mail waren sowohl deine angegebene Mailadresse, als auch die vollständige IP-Adresse, von der dein Kommentar verfasst wurde, ersichtlich. Ich finde es höchst bedenklich, dass so sensible Daten wie Mail- und IP-Adresse einer Person so unbedarft über einen Verteiler geschickt werden, von dem vermutlich keiner so genau weiß wer eigentlich alles drauf ist.
      Zudem findet sich auf dieser Website hier keinerlei Info dazu welche Daten überhaupt und zu welchem Zweck gespeichert werden, obwohl das nach §13 TMG vorgeschrieben ist.

      Insgesamt ist das ein Aspekt, in dem sich die von dir angesprochene „Heuchelei“ widerspiegelt: Auf der einen Seite hat man den Eindruck, dass dem Kulturkollektiv als „linke“ Gruppierung Datenschutz wichtig ist oder zumindest sein sollte. In Protokollen von Sitzungen/Treffen, die über oben genannten Verteiler geschickt werden, finden sich Forumlierungen wie „Mensch sagt“ oder „C kümmert sich um …“, um die Privatsphäre dieser Personen zu respektieren. Das finde ich gut so, aber es passt nunmal absolut gar nicht zu den oben beschriebenen Gegebenheiten.

      PS: Als Mailadresse habe ich info@stilbrvch.de angegeben, da ich nicht möchte, dass meine Daten ohne mein Einverständnis unbedarft an irgendwelche Personengruppen weitergegeben werden oder dies zumindest potentiell geschehen könnte. Falls ein Bestätigungslink oder ähnliches per Mail geschickt wird, kann ich diesen nicht anklicken und bitte die Admins diesen Kommentar trotzdem entsprechend zu aktivieren und freizuschalten.

      • Kollektiv sagt:

        Hallo,

        eine Verletzung der Privatsphäre war zu keinem Zeitpunkt beabsichtigt! Zudem kann die Identität aufgrund der weitergeleiteten Informationen in dem konkreten Fall nicht ermittelt werden. Die E-Mail Adresse war unseres Erachtens nach fikitiv und die IP-Adresse eine dynamische eines großen Providers, sodass diese nicht zurückverfolgt werden kann. Nichts desto trotz wird dies kritisch thematisiert werden und wir entschuldigen uns dafür.

  2. Kollektiv sagt:

    Danke für den Input. Die Kommentarspalte scheint uns der falsche Ort, die Themen zu besprechen, die angerissen werden. Wenn dir das Thema am Herzen liegt, komm doch einfach mal montags im Plenvm vorbei, dann unterhalten wir uns produktiv darüber, was anders und besser gemacht werden kann.

  3. Kollektiv sagt:

    Ein Kommentar der Moderation:

    Bitte nehmt es uns nicht übel, wenn euer Kommentar nicht sofort freigeschaltet wird. Wir bekommen extrem viel Spam und da kann es passieren, dass ein richtiger Kommentar beim filtern untergeht.

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